Checkliste Proof

Informationen zu farbverbindlichen Proofs:
Was Sie bei einem Proof ihres Printproduktes wissen sollten

Wir proofen mit GMG ColorProof Software. Unsere Proofer werden täglich kalibriert – der Druck erfolgt auf hochweißen Proofpapier (OBA). Alle Proofs sind farblich korrekt und werden immer mit Fogra Medienkeil ausgegeben.

INFO Ein Proof simuliert die Farben und zeigt entsprechend eine Annäherung an das spätere Druckergebnis im Offsetdruck. Auch 99 % aller Pantonefarben können bei uns geprooft werden (11 Farben Proof auf Epson SC-P9000, mit Inline Spectralphotometer). Allerdings sind weder Metallictöne, als auch einige Farben aus der PANTONE Solid Coated und PANTONE Solid Uncoated Range, nicht zu 100 % reproduzierbar (z. B. Pantone RubinRed).

Es ist nicht möglich, einen Proof auf Original-/Auflagenpapier zu erstellen! Der Proof dient ausschließlich als Farbreferenz und muss auf einem zertifizierten und genormten Proofpapier produziert werden. Wir führen zwei unterschiedliche Papiere – Ein Papier für uncoated/ungestrichene Papiere (GMG Proofpapier, matt, hochweiß, optischer Aufheller, 150g) und ein weiteres Papier für coated/gestrichene Papiere (GMG Proofpapier, semimatt, hochweiß, optischer Aufheller, 250g/m²).

Proofs können als V2 („alter“ FOGRA Standard, naturweiße und cremefarbene Papiere) und V3 (neuer FOGRA Standard, für hochweiße Papiere mit optischen Aufhellern) erstellt werden.

PAPIERWEISS Auf jedem Proof befindet such eine Papierweiß-Simulation im Hintergrund (bei V3 ist es ein leichter, grauer Schleier / bei V2 ein naturweißer Fond), der auch immer mitgedruckt werden muss, damit der Proof auch farbverbindlich korrekt und konsistent ist.


Hinweis: Die Papierweißsimulation ist nur eine Anmutung. Diese Hintergrundfarbe entspricht nicht der Färbung des Auflagenpapieres.

Informationen für Fremdproofs ):
Sie müssen in jedem Fall angeben, ob der Proof coated oder uncoated erstellt werden soll. Wenn Sie das nciht wissen, sollten Sie das unbedingt vorab erfragen.

Wenn wir keine Angaben zum Farbprofil (V2 oder V3) erhalten, proofen wir immer in unserem Hausstandard V2 (FOGRA 39 – isocoated V2 | FOGRA 47 – PSO_Uncoated). Wenn Sie auf einem hochweißen Papier drucken, dann sollte, nach Rücksprache mit der produzierenden Druckerei, V3 geprooft werden.

Ihre Daten müssen immer in CMYK angelegt sein, damit auch das tatsächliche Offsetdruckergebnis und der Farbeindruck korrekt simuliert werden kann. Aufgrund des erweiterten Farbraum, durch die 11 Farben unserer Proofer, können wir auch RGB-Dateien als FineArtPrint erstellen – diese Ausdrucke haben dann aber einen deutlich größeren Farbumfang als ein CMYK Offsetdruck und können nicht als Referenz für den Offsetdruck verwenden werden. Ein Proof ist entsprechend in CMYK zu erstellen und nur sinnvoll, wenn Ihr Produkt später im Offsetdruck, nach einem Druckstandard, FOGRA oder PSO gedruckt wird.

PROOF / oder ANDRUCK: Handelt es sich hingegen um eine kleine Auflage, die im Digitaldruck oder in einem anderen Druckverfahren produziert wird, dann sprechen Sie unbedingt vorher mit uns bzw. Ihrer Druckerei. In diesem Fall wäre ein Andruck im Digitaldruck auf Auflagenpapier i.d.R. deutlich sinnvoller.

  • Tipp Druckdaten: Wählen Sie immer dieselben Exporteinstellungen, egal ob Sie eine Datei für einen Andruck, einen Proof der die spätere Druckdatei exportieren und speichern. Änderungen in den PDF Exporteinstellungen haben auch immer Auswirkung auf Farbe und Farbempfinden. Eine Proofdatei mit dem Farbprofil FOGRA 51 zu exportieren und die spätere Druckdaten mit dem Profil FOGRA 39 zu exportieren, hat zur Folge, das Proof und Druck nicht übereinstimmen können. Deshalb empfehlen wir, dass immer dieselben PDF-Exporteinstellungen verwendet werden!

Wenn Sie Fragen oder Problem haben, helfen wir Ihnen gerne weiter:
Tel.: 040 284 17 78-0 / 040 31 77 67-0